Welche Faktoren bedingen die Qualität eines Huminsäuren-Produktes als Futtermittel?

Die Qualität eines Huminsäuren-Produktes zur Verbesserung der Darmgesundheit bei Nutztieren
hängt im Wesentlichen von 4 Hauptfaktoren ab

Futtermittelrechtliche Sicherheit
Huminsäuren-Qualität
Huminsäuren-Konzentration
Bearbeitung der Huminsäuren

Zu 1: Futtermittelrechtliche Sicherheit

Damit ein Huminsäuren-Produkt überhaupt als Futtermittel verkauft werden darf, muss es als solches
zugelassen sein. Von überaus besonderer Bedeutung für die Futtermittelsicherheit ist, dass u.a. keine
Schadstoffe wie Dioxine oder Schwermetalle enthalten sind. Eine große Herausforderung! Denn die
Gehalte sind stark von der Rohware abhängig, sodass ein sehr hoher Analyseaufwand, der erheblich
vom geforderten Standard abweicht, notwendig ist, um die geforderte Sicherheit zu gewährleisten.
Um die bewährte Qualität unseres AGRO Forte + zu erhalten, werden nur ausgesuchte und geprüfte
Rohstoffe bezogen und verarbeitet. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse spielen dabei immer eine
Rolle.

Zu 2: Huminsäuren-Qualität

Huminsäuren gehören zur Stoffgruppe der Huminstoffe. Es werden grob drei Untergruppen
unterschieden: Huminsäuren, Fulvinsäuren und Humine. Die für AGRO Forte + verwendbaren
Huminsäuren basieren ausschließlich auf speziellen hochmolekularen Huminsäuren, die definierte
chemische Eigenschaften aufweisen. Der Fokus des Produktes liegt dabei ausschließlich auf
spezifischen Wirkmechanismen im Darm, sodass die Darmgesundheit positiv unterstützt wird.
Hervorzuheben ist, dass die Qualitätskontrolle im hauseigenen Labor unseres
Kooperationsunternehmens (Pharmawerk Weinböhla) nach eigens entwickelten
Bewertungsverfahren erfolgt. Die Einmaligkeit ist, dass auf einen über 50 Jahren bestehenden
Datenpool und entsprechenden Erfahrungen zurückgegriffen werden kann. Dies ist weltweit ein
Alleinstellungsmerkmal und macht AGRO Forte + so besonders.

Zu 3: Huminsäuren-Konzentration

Eine wesentliche Rolle spielt die Konzentration der Huminsäuren im Produkt. Sie ist aber nicht das
alleinige, maßgebliche Qualitätskriterium für ein Huminsäuren-Produkt. Mindestens genauso wichtig
ist die chemisch-biologische Zusammensetzung der Huminsäuren, die durchaus variiert. Denn so
unterschiedlich die Quellen für Huminstoffe und damit Huminsäuren auch sind (sie stammen z.B. aus
Humus, Moor oder Torf), so unterschiedlich sind auch ihre Charakteristika. Trotzdem kommen die
verschiedensten Rohstoffe für die Gewinnung in Frage. Speziell ausgesuchte Braunkohlen können
beispielsweise eine geeignete Rohstoffquelle sein, Schwankungen z.B. im Huminsäurengehalt sind
jedoch normal. Eine genaue und auf Erfahrungen beruhende Gewinnung und Analytik ist daher
unerlässlich.

Zu 4: Verarbeitung der Huminsäuren

Die richtige Gewinnung und Verarbeitung von Huminsäuren sind wichtige Qualitätskriterien. Warum?
Weil Huminsäuren nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn die Auswahl, Gewinnung und Verarbeitung
mit dem entsprechenden Knowhow erfolgt ist. Selbst wenn der beste Rohstoff für Huminsäuren
vorhanden ist, kann die falsche Behandlung ihre Wirksamkeit zerstören. Durch jahrzehntelanger
Forschungsarbeit sowie mit einem speziell entwickelten und patentierten Herstellungsverfahren hat
sich unser Partner, das Pharmawerk Weinböhla, zu einem außergewöhnlichen Kompetenzholder
hinsichtlich Huminsäuren entwickelt.

Fazit:

Die Beurteilung der Qualität eines Huminsäuren-Produktes ist komplex und umfasst mehrere Aspekte.
Unser Produkt AGRO Forte + wird auf seine Wirksamkeit standardisiert und nicht auf gewisse
Matrixwerte. Für uns ist entscheidend, dass jedes Kilo unseres Produktes eine vergleichbare Wirkung
zeigt und in seiner Effizienz einmalig und überlegen ist. Dies ist nur mit einem ausgeprägten
Verständnis für Huminsäuren und Know-How aus über 50 Jahren Entwicklungsarbeit möglich.